Beim Hausbau Strom sparen

Posted under Hausbau by tball on Donnerstag 24 Februar 2011 at 14:46

Strom und Gaspreise steigen in die Höhe, aber die Verbraucher versuchen, Kosten zu sparen. Doch nicht nur die Verbraucher sind am Energie sparen: Mit den neuen EU Richtlinien soll allgmein die Energieeffizienz von Gebäuden erhöht und somit insgesamt mehr als 20% des Energieverbrauchs von Strom und Gas in Europa eingespart werden. Diese Richtlinien wurden nicht nur erstellt, um der Umwelt zu Liebe zu handeln. Auch soll dies dem Verbraucher helfen, insgesamt mehr Heiz-Energie einzusparen.

Blickt man auf die Häuser in Deutschland, erkennt man eine ganze Reihe an Häusern, die zwischen den 1920er- und 1970er-Jahren erbaut wurden. Diese Altbauweise hat den Energiefaktor noch nicht in dem Maße mit einberechnet, wie das heute beim Neubau der Fall ist. Jedes Haus hat seine ganz eigenen Schwachstellen, die man verbessern kann, dann damit erhöht sich auch die Wohnqualität. Falls also ein Haus der älteren Art eine Renovierung notwendig hat, ist es sinnvoll, die Energie-Standards mit einzukalkulieren. Denn statistisch gesehen, wird die meiste Energie in Deutschland in den Haushalten verbraucht. Daher ist es ratsam, dort mit dem Energiesparen zu beginnen.

Mit viel Regen kommt auch viel Nässe ins Haus, wenn die Wände nicht richtig gedämmt wurden. Ist die Wand nass, kann sich das Gebäude von innen nur schwer erwärmen. Auch sollten bei alten Heizungsmodellen die Rohrleitungen überprüft werden. Wenn die Rohre keine Dämmungen besitzen, geht auch hier überschüssige Energie verloren. In den 70er-Jahren waren große Heizkessel beliebt, die viel Heizöl lagern konnten. Leider kann sich das heutzutage nicht mehr als rentabel erweisen. Wenn Sie also eine Renovierung am Haus in Betracht ziehen, sollten Sie sich dazu gut beraten lassen.

Ab 1977 bis zum Jahr 2001 etwa kam die Wärmeschutzverordnung in Kraft. Ab 2002 gab es die Energie-Einspar Verordnung, wobei Dämmung, Dichtigkeit und Heizungssysteme energiesparender geplant wurden. Hierzu gehören etwa eine dichte Gebäudehülle, leistungsfähige Fenster und Türen sowie falls möglich wenige Wärmebrücken.